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    Twick.it-Blog

    Tod einer Mitmach-Enzyklopädie

    Sean Kollak

    Wikwikit zieht die Notbremse

    Seit Monaten warten wir darauf, dass sich bei unserem Wettbewerber, der Mikro-Enzyklopädie mit dem lustigen Namen Wikwikit etwas tut. Und dann das….

    Wikwikit: Von Web 2.0-Enzyklopädie zur Handy-App

    [Anmerkung der Chefredaktion: Der folgende Text spiegelt ausschließlich die Meinung von Sean wider. Markus sieht das komplett anders und wird sich zu einem späteren Zeitpunkt dazu selber äußern.]

    Alle Mann über Bord!

    Offensichtlich haben sich die Jungs von Wikwikit meine Verbesserungsvorschläge sehr zu Herzen genommen. Sie haben alles, aber auch wirklich alles, über Bord geworfen, was nicht niet- und nagelfest war: die Mehrsprachigkeit, das Tagging und die von Twitter abgeguckten Listenfunktionen. (Das meiste davon hat zwar ohnehin nicht funktioniert, aber die Ideen waren zumindest gut.) Wo sie schon mal dabei waren, haben sie ihre eigene Community gleich mit abgeschafft.

    Jetzt kann man die Kurzerklärungen nicht mehr editieren, nicht mehr diskutieren und es gibt auch keine Versionsgeschichte. Das Einzige, was zum Start der offenen Betaphase übrig geblieben ist, ist der automatisierte Import von Wikipedia-Einleitungssätzen – und natürlich die Werbung. Damit hat Wikwikit meine ketzerische überspitzte treffende Formulierung, sie seien nur ein „Wikipedia in Kurz“ übererfüllt. Bravo!

    Auf dem falschen Weg

    Selbsterkenntnis ist der Weg zur Besserung? Fraglich. Im Artikel zur Ankündigung der offenen Beta-Phase bekennen die Enzyklopädisten von Wikwikit auf jeden Fall freimütig, dass sie sich total verzettelt haben.  Zitat:

    … we took away most of the features of the site. There’s a reason for this.
    We’ve been developing Wikwikit for about a year now. After the launch of the closed Beta about 6 months ago we kept developing different features like mad, and lost the focus a bit. [...]

    Weiterlesen>>


    Schlagwörter:Enzyklopädie, Web 2.0, Wikipedia, Wikwik.it

    Erstellt am 07.09.2010 | Comments (1)

    Twick.it zu Besuch bei Peter Kruse

    Sean Kollak

    Das Henne-Ei-Problem einer Mitmach-Enzyklopädie

    Als frischgebackene Web 2.0-Enzyklopädie hat Twick.it ein scheinbar unlösbares Problem: Neue Nutzer (Hennen) suchen nach Erklärungen (Eier), aber wenn sie keine Eier finden, laufen die Hennen davon. Wie können wir also die produktiven Hennen bei der Stange halten, während wir mühsam ein Ei nach dem anderen ins Twick.it Nestchen legen? Um dieses Rätsel zu lösen, sind wir nach Bremen gefahren und haben den Unternehmensberater und Web 2.0-Experten Peter Kruse besucht. In den Video-Interviews erklärt Peter Kruse den Unterschied zwischen Wikipedia und Twick.it, warum das Prinzip der Erklärmaschine für Unternehmen interessant sein könnte und was Autogenes Training damit zu tun hat. Viel Spaß.

    YouTube Preview Image

    Alltagsnutzen statt Wahrheit

    Während bei Wikipedia objektive Maßstäbe und qualitative Richtlinien (die brühmt-berüchtigten Relevanzkriterien) angewandt werden, steht bei Twick.it der Alltagsnutzen im Fokus. Bei uns entscheiden nicht die Administratoren, sondern die Community, was nützlich ist und was nicht. Während bei der Wikipedia also der traditionelle Experte, der Wissenschaftler, gefragt ist, kommt bei Twick.it auch der Alltagsexperte zu Wort. Jeder erklärt genau das, was er weiß – sein Hobby, Fachbegriffe aus seiner Branche oder die Lieblingsplätze in seiner Stadt. Peter Kruse hat diesen zentralen Unterschied zwischen Wikipedia und Twick.it sehr treffend formuliert: „Ihr müsst nicht wahr sein, ihr müsst nützlich sein.“ Weiterlesen>>


    Schlagwörter:Alltagsexperten, Alltagsnutzen, Peter Kruse, Relevanz, Web 2.0, Wikipedia

    Erstellt am 22.07.2010 | Comments (6)

    Sympra präsentiert Wissensmanagement 2.0 und Twick.it

    Sean Kollak

    Wissensmanagement 2.0 – Das Wissen der Community nutzen

    Unter dem Titel „Wissensmanagement 2.0“ hat Veit Mathauer von der Social Media Agentur Sympra vor wenigen Tagen einen Vortrag gehalten. Neben solchen bekannten Namen wie Wikipedia und Xing stellte er auch Twick.it vor. Darauf können WIR schon ein bisschen stolz sein, oder?

    Präsentation von Veit Mathauer

    Was ist Wissensmanagement 2.0?

    Der Begriff Wissensmanagement 2.0 ist an Web 2.0 angelehnt. Laut der Slideshare-Präsentation von Veit Mathauer versteht er unter Wissensmanagement 2.0:

    • Auslagerung von Unternehmensaufgaben und -strukturen auf die Intelligenz und die Arbeitskraft einer Masse von Freizeitarbeitern im Internet
    • Generieren von Inhalten, Lösen von Aufgaben und Problemen, Beteiligung an Forschungs- und Entwicklungsprojekten, Kreieren von Marketingideen – durch anonym und freiwillig agierende Personen

    Statt Wissensmanagement ist in diesem Zusammenhang auch oft von Crowdsourcing oder Schwarmintelligenz die Rede. Weiterlesen>>


    Schlagwörter:Community, Crowdsourcing, Sympra, Web 2.0, Wissensmanagement

    Erstellt am 23.06.2010 | Comments (0)

    wikiHow – Ein Wiki für Anleitungen und Tipps

    Sean Kollak

    wikiHow – Das Anleitungswiki

    Ob Pluspedia, Wikwik.it oder wBook: Bei Twick.it stellen wir gerne neue Wiki-Projekte vor und nehmen auch bei Kritik kein Blatt vor den Mund. Letzte Woche haben wir dank Achim Raschka wikiHow entdeckt – ein Wiki für Anleitungen aller Art. Mein erster Eindruck ist sehr positiv – trotz penetranter auch wegen der wegklickbaren Google-Werbung.

    So sieht eine Anleitung bei wikiHow ausTipps fürs tägliche Leben

    Bei wikiHow geht es um Tipps, Hilfestellungen und Anleitungen, die im alltäglichen Leben nützlich sind. Bestes Beispiel: „Wie man einen Twick schreibt“ vom Wikipedianer und Twick.it-Nutzer Achim Raschka. Jeder kann bei wikiHow mitmachen und eigene Anleitungen schreiben oder die bestehenden bearbeiten und so sein Wissen mit anderen teilen. Wie gehabt müssen sich alle Autoren auf eine Version einigen. Zu jeder Anleitung gibt es folglich Diskussionsseite und Versionsansicht. Bei zunehmendem Erfolg steht also einem weiteren Edit War nichts im Wege ;-)

    Kommerz vs. Kenntnis

    Wie bei Wikipedia und Twick.it stehen alle Inhalte unter einer freien Lizenz. Der Fokus liegt klar auf der Verbreitung und Zugänglichkeit von freiem Wissen. Der Claim lautet entsprechend: "Hier steht wie's geht." Das verantwortliche Unternehmen wikiHow Inc verfolgt jedoch auch kommerzielle Interessen. Es finanziert sich über Textwerbung. Im Klartext: Im Anleitungs-Wiki wird auf jeder Seite Text-Werbung eingeblendet. Das ist nicht schön, aber ehrlich gesagt auch nicht störend. Da ich mich auf die Inhalte fokussiere, blende ich persönlich Google Adsense vollkommen aus.

    Nachtrag: Die Werbung kann mit einem Klick ausgeblendet werden. Das Feld dazu befindet sich direkt unterhalb der Werbeeinblendungen. Sehr anwenderfreundlich.
    Weiterlesen>>


    Schlagwörter:Web 2.0, Werbung, wikiHow, Wikipedia

    Erstellt am 10.05.2010 | Comments (4)

    Wikipedia und das Web 2.0 Prinzip

    Sean Kollak

    Wikipedianer Jakob Voß hat in einem Blog-Eintrag vor kurzem fundamentale Kritik an Twick.it geübt. Sein Vorwurf lautet: „Naja so richtig verstanden hat Twick.it das Web 2.0 Prinzip aber auch nicht: Die Nutzer sind leider bisher weniger gleichberechtigte Partner sondern in erster Linie Datenlieferanten und die Möglichkeiten zur Community-Bildung sind beschränkt.“ Autsch. Das saß.

    Also habe ich folgendes geantwortet:

    1. Das Ziel war nicht ein neues Mini-Wikipedia aufzubauen, sondern etwas Eigenständiges.
    2. Twick.it-Nutzer sind keine Datenlieferanten, sondern Sinnstifter! (Semantik-Web)
    3. Die Plattform schränkt die Nutzer stark ein. Ja. Das hat zwei Gründe: Erstens sollte die Erklärung im Fokus stehen, nicht die Diskussion. Zweitens ist die technische Beschränkung für die Usability von Twick.it essentiell wichtig.
      Ziel war es, eine Enzyklopädie zu schaffen, die so einfach ist, dass wirklich JEDER damit klar kommt. Und die – wenn möglich – OHNE ausufernde Relevanzkriterien und OHNE Administratoren auskommt. Womit wir wieder beim ersten Punkt angekommen wären. Twick.it will kein Wikipedia sein!

    Denkfehler: Wikipedia = Web 2.0

    Ich glaube, der Erfolg von Wikipedia hat dazu geführt, dass viele Wikipedianer Web 2.0 mit dem Wiki-Prinzip gleichsetzen. Das ist aber nicht so. Noch viel erfolgreicher sind nämlich Mitmach-Netzwerke wie Facebook, MySpace oder StudiVZ und Mitteilungs-Plattformen wie YouTube, WordPress, FlickR oder Twitter. Immer geht es um Kommunikation. Es geht um Menschen, die sich mitteilen oder Daten teilen. Weiterlesen>>


    Schlagwörter:Community, Enzyklopädie, Web 2.0, Wikipedia

    Erstellt am 06.05.2010 | Comments (1)

    Twick.it auf der Siegener Job- und Gründermesse

    Sean Kollak

    Kurzfristig wurden wir von Dominik Eichbaum zur Jobs Si, der Siegener Job- und Gründermesse, eingeladen. Sie findet heute und morgen in der Siegerlandhalle statt. Ich werde morgen um 11 Uhr an einer Talkrunde mit mehreren Existenzgründern teilnehmen. Um 12 Uhr soll ich dann eine kleine Präsentation über die Erklärmaschine halten. Würde mich freuen, ein paar bekannte Gesichter zu begrüßen. Vorab schon mal ein Auszug aus dem Rede-Manuskript. Ergänzungen werden gerne noch kurzfzfristig eingebarbeitet.

    Wie ist die Erfahrung als Gründer im Team?

    Positiv. Es ist zwar viel Arbeit und verbraucht fast die ganze Freizeit. Aber wir ergänzen uns perfekt. Markus: Technik und Programmierung. Ich: Text und PR. Beide bringen Ideen ein. Er ist für möglichst viele Funktionen, ich für möglichst schlanke, einfache Anwendung. Im 2 Mann-Team sind schnelle Entscheidungen möglich. Es ist aber wichtig, Aufgaben genau zu definieren und kurzfristig in Eigenverantwortung umzusetzen. Wenn man nicht ständig am Ball bleibt, wird die ToDo-Liste jeden Tag länger. Recherche, Konzept, Programmierung, Tests, Feedback, Support, Marketing… Weiterlesen>>


    Schlagwörter:Presse, Siegen, Vision, Web 2.0

    Erstellt am 23.04.2010 | Comments (0)

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    • wikwik-twick-it: Name und Claim sind bei wikwikit so deutlich von twick.it abgekupfert,…
    • Sean Kollak: Hallo Rosy, freue mich dass du dich nicht nur für Reimix, sondern auch…
    • Rosy: Hallo Sean, Eure Ideen finde ich große Klasse und werde sie natürlich…

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