Er ist klein, blau und überall. Die Rede ist vom Facebook Gefällt-mir-Daumen. Und jetzt ist er auch im Twick.it-Blog angekommen. Unter jedem Artikel könnt ihr (einen Facebook-Account vorausgesetzt) zeigen, dass euch ein Artikel gefällt.

So sieht er aus, der neue Kamerad im Twick.it-Blog
Als ich vor ca. einem Jahr das erste Mal Bekanntschaft mit dem kleinen Blauen I-Like-Gesellen machte, war ich ein wenig unsicher, was ein Klick darauf bewirken würde. Würde er gar das Gleichgewicht des Internet durcheinander bringen? Heute weiß ich, dass es nicht so ist. Es ist einfach schön, jemanden seine Zustimmung oder ein kleines Gut-gemacht-Lob auszusprechen. Auf der anderen Seite ist es natürlich nicht minder schön, eine solche Gefällt-mir-Anerkennung zu bekommen.
Da das Twick.it-Bewertungssystem ebenfalls auf dem Prinzip „Abstimmung per Daumen“ basiert, ist die Idee für die meisten nicht wirklich neu. Also worauf wartet ihr. Los geht’s. Der kleine Daumen unten wartet auf eure Klicks. Das Internet wird auch bestimmt nicht aus dem Gleichgewicht gebracht. Versprochen!
Schlagwörter:Facebook, I like
Hallo Simon,
1. Als Gründer von Billomat hast du viel um die Ohren. Warum nimmst du dir trotzdem die Zeit, auf Twick.it Erklärungen zu formulieren? Versprichst du dir davon etwas für dein Unternehmen? Oder ist es ein rein privates Vergnügen?

Ein echter Nerd: Simon Stücher von Billomat
Vor allem macht es tatsächlich Spaß. Es ist aber auch für uns als Personen hinter Billomat wichtig, dass wir Begriffe ohne viel Gerede um den Brei herum genau auf den Punkt bringen. Schließlich steht Billomat doch selbst für die Reduzierung und Konzentration auf das Wesentliche einer Sache. Und natürlich bauen wir so auch eine gewisse Reputation zu unseren Kompetenzthemen im Web auf.
2. Du bist nicht nur bei der Erklärmaschine aktiv, sondern twitterst auch fleißig. Was sind für dich die wichtigsten Unterschiede zwischen Twick.it und Twitter?
Beiden gemein ist meiner Meinung nach die Verdichtung von Informationen. Man bekommt schnell die wichtigsten Infos und kann dann ggf. in einem zweiten Schritt tiefer graben. Das ist wichtig, um sich in der heutigen Informationsflut nicht zu verlieren und den Überblick zu behalten.
Twitter ist vor allem kommunikativer. Ein Kanal, der in beide Richtungen funktioniert. Wir decken einen nicht unerheblichen Teil unseres Supports darüber ab. Auch können wir unsere Follower flink über Neuigkeiten oder Probleme (und deren Behebung) informieren. Schnell, persönlich und transparent.
Twick.it ist eher enzyklopädisch als Nachschlagewerk aufgestellt. Während ein Tweet meist nur eine sehr kurze Lebenszeit hat, bleiben Twicks oft über Jahre relevant. Was ich persönlich noch spannend für Twick.it finden würde: Mobile Clients und stärkere Location-Based-Funktionen, mit denen man Twicks Orten zuordnen könnte.
3. Billomat ist ein Dienst, mit dem Nutzer online Rechnungen schreiben können. Wie steigert ihr eure Bekanntheit bei der wichtigsten Zielgruppe – den Digital Natives? Und wie wollt ihr Nonliner davon überzeugen, es einmal mit euch zu versuchen? Weiterlesen>>
Schlagwörter:Billomat, Feedback, Nutzer, Simon Stücher
wikiHow – Das Anleitungswiki
Ob Pluspedia, Wikwik.it oder wBook: Bei Twick.it stellen wir gerne neue Wiki-Projekte vor und nehmen auch bei Kritik kein Blatt vor den Mund. Letzte Woche haben wir dank Achim Raschka wikiHow entdeckt – ein Wiki für Anleitungen aller Art. Mein erster Eindruck ist sehr positiv – trotz penetranter auch wegen der wegklickbaren Google-Werbung.
Tipps fürs tägliche Leben
Bei wikiHow geht es um Tipps, Hilfestellungen und Anleitungen, die im alltäglichen Leben nützlich sind. Bestes Beispiel: „Wie man einen Twick schreibt“ vom Wikipedianer und Twick.it-Nutzer Achim Raschka. Jeder kann bei wikiHow mitmachen und eigene Anleitungen schreiben oder die bestehenden bearbeiten und so sein Wissen mit anderen teilen. Wie gehabt müssen sich alle Autoren auf eine Version einigen. Zu jeder Anleitung gibt es folglich Diskussionsseite und Versionsansicht. Bei zunehmendem Erfolg steht also einem weiteren Edit War nichts im Wege
Kommerz vs. Kenntnis
Wie bei Wikipedia und Twick.it stehen alle Inhalte unter einer freien Lizenz. Der Fokus liegt klar auf der Verbreitung und Zugänglichkeit von freiem Wissen. Der Claim lautet entsprechend: "Hier steht wie's geht." Das verantwortliche Unternehmen wikiHow Inc verfolgt jedoch auch kommerzielle Interessen. Es finanziert sich über Textwerbung. Im Klartext: Im Anleitungs-Wiki wird auf jeder Seite Text-Werbung eingeblendet. Das ist nicht schön, aber ehrlich gesagt auch nicht störend. Da ich mich auf die Inhalte fokussiere, blende ich persönlich Google Adsense vollkommen aus.
Nachtrag: Die Werbung kann mit einem Klick ausgeblendet werden. Das Feld dazu befindet sich direkt unterhalb der Werbeeinblendungen. Sehr anwenderfreundlich.
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Schlagwörter:Web 2.0, Werbung, wikiHow, Wikipedia
Wikipedianer Jakob Voß hat in einem Blog-Eintrag vor kurzem fundamentale Kritik an Twick.it geübt. Sein Vorwurf lautet: „Naja so richtig verstanden hat Twick.it das Web 2.0 Prinzip aber auch nicht: Die Nutzer sind leider bisher weniger gleichberechtigte Partner sondern in erster Linie Datenlieferanten und die Möglichkeiten zur Community-Bildung sind beschränkt.“ Autsch. Das saß.
Also habe ich folgendes geantwortet:
- Das Ziel war nicht ein neues Mini-Wikipedia aufzubauen, sondern etwas Eigenständiges.
- Twick.it-Nutzer sind keine Datenlieferanten, sondern Sinnstifter! (Semantik-Web)
- Die Plattform schränkt die Nutzer stark ein. Ja. Das hat zwei Gründe: Erstens sollte die Erklärung im Fokus stehen, nicht die Diskussion. Zweitens ist die technische Beschränkung für die Usability von Twick.it essentiell wichtig.
Ziel war es, eine Enzyklopädie zu schaffen, die so einfach ist, dass wirklich JEDER damit klar kommt. Und die – wenn möglich – OHNE ausufernde Relevanzkriterien und OHNE Administratoren auskommt. Womit wir wieder beim ersten Punkt angekommen wären. Twick.it will kein Wikipedia sein!
Denkfehler: Wikipedia = Web 2.0
Ich glaube, der Erfolg von Wikipedia hat dazu geführt, dass viele Wikipedianer Web 2.0 mit dem Wiki-Prinzip gleichsetzen. Das ist aber nicht so. Noch viel erfolgreicher sind nämlich Mitmach-Netzwerke wie Facebook, MySpace oder StudiVZ und Mitteilungs-Plattformen wie YouTube, WordPress, FlickR oder Twitter. Immer geht es um Kommunikation. Es geht um Menschen, die sich mitteilen oder Daten teilen. Weiterlesen>>
Schlagwörter:Community, Enzyklopädie, Web 2.0, Wikipedia
In letzter Zeit wurde ich des öfteren nach der Technik gefragt, die Twick.it zugrunde liegt. Geduldig gebe ich dann immer wieder die selben erstaunlich unspektakuläre Antworten. Und heute gibt es die sogar schriftlich.
Programmiersprache
Die Erklärmaschine wurde und wird in PHP programmiert. Spezielle Framework kommen dabei nicht zum Einsatz. Um die Zugriffe auf die Datenbank zu abstrahieren, habe ich ein eigenes Persistenz-Framework geschrieben, das mir die Objekte direkt so zurückliefert, wie ich sie gerne hätte. Neuerdings befindet sich auf dieser Ebene auch ein Caching-Mechanismus.
Der Blog wurde mit der Blog-Software Wordpress und einem selbst erstellten Template realisiert.
Datenbank
Als Datenbank muss eine MySQL herhalten. Sie ist mit einer handvoll Relationen gefüttert und dank der kurzen Texte noch immer nicht besonders groß. Ein Umstand, der beim regelmäßig stattfindendem Backup sehr praktisch ist. Weiterlesen>>
Schlagwörter:JavaScript, MySQL, PHP, Technik
Twick.it – Ein abschreckendes Beispiel für Gründer?
So ganz haben wir bis jetzt nicht verstanden, warum wir zur Job- und Existenzgründermesse Jobs Si eingeladen wurden. Twick.it ist ja eher ein abschreckendes Beispiel für alle Gründer: Wir verdienen kein Geld, bezahlen alles aus eigener Tasche und haben keinen Business Plan. Wir haben kein Coaching bekommen und keine Fördergelder. Trotzdem haben wir die Chance natürlich gerne genutzt, die Vision von Twick.it einem größeren kleineren Publikum zu präsentieren. Vielen Dank an die Twick.it-Fans Simon Stücher, Julia Dombrowski und Lars Tubies, die uns vor Ort die Daumen gedrückt haben.

Mit Gründern an einem Tisch
Auf der Bühne standen fast so viele Leute standen wie davor. Irgendwie erinnerte mich das an die Zeit als Keyboarder in der Schülerband The Excess. Und ehrlich gesagt, war ich auch genauso aufgeregt. Um mich rum lauter seriöse Leute: Eva Christina Weber, Hochzeitsplanerin bei Ein Engel für alle Fälle, Thilo Krumm, der die Unternehmensnachfolge in einem Unternehmen für Formenbau übernommen hat und Herr Eichborn von den Formula Student Racing Team S3racing der Universität Siegen. Reihum haben wir alle Fragen von Moderator Dominik Eichbaum von der Siegener Wirtschaftsförderung beantwortet. Weiterlesen>>
Schlagwörter:Presse, Qualitätssicherung, Siegen


