Wir verschenken ein Smartphone LG Optimus. Einen kleinen Haken gibt es dabei noch: Wir müssen uns das Ding erst einmal besorgen. Aber das schaffen wir. Gemeinsam.
Seit 2005 sind wir Papst. Im Mai diesen Jahres kam der Sieg beim Eurovision-Song-Contest hinzu. Nur mit dem Titel bei der Fußball-WM wollte es nicht so recht klappen. Die gute Nachricht: Für diese Schmach können wir uns nun rächen und den Weltmeister-Pott nach Deutschland holen. Mit der Nominierung von Twick.it beim Wikitude World-Cup.
Wikitude ist ein sog. Augmented Reality Browser. Mit seiner Hilfe können Daten, die mit der Angabe eines Längen- und Breitengrads versehen wurden, aufs Handy gezaubert werden. Dieses Video zeigt, wie das ganze dann aussehen kann. Eine Anleitung zum selbst ausprobieren gibt es im ersten Artikel des "Twick.it Geo-Thursday".
Seit kurzem ist auch Twick.it bei Wikitude vertreten und hat es auch gleich in den Wikitude World Cup geschafft. Dort treten die besten Anwendungsbeispiele aus unterschiedlichen Bereichen gegeneinander an. Und die Erklärmaschine gehört im Bereich „Social“ zu den drei Nominierten.
Die beste Anwendung gewinnt ein Super-Duper-Hightech-Handy. Da ich die Anwendung zwar gebaut habe, aber die Daten schließlich von euch kommen, habe ich mich kurzerhand entschlossen, im Fall eines Sieges das Smartphone zu verlosen. Weiterlesen>>
Schlagwörter:abstimmen, AR, Augmented Reality, Gewinnspiel, Smartphone, Wikitude
Hallo Captain,
ich weiß, dass du bisher noch keine großen Erfahrungen mit Web 2.0 Diensten wie Wikipedia oder Sozialen Netzwerken wie dem Mircoblogging-Dienst Twitter gemacht hast. Was fasziniert dich an Twick.it?
Hi Sean. Nun, faszinierend finde ich in erster Linie einfach die Möglichkeit, mal eben zwischendurch einen meiner Meinung nach interessanten Begriff anderen Leuten zu erklären. Da ja bei Twick.it das Motto gilt „In der Kürze liegt die Würze“, ist es eine Herausforderung und fast schon ein Puzzle-Spiel, die ausgewählten Informationen auf 140 Zeichen zu komprimieren. Das hat schon beinahe etwas von Zahlen- und Logikspielen. Wie kann ich den Beitrag sinnvoll noch einmal um fünf Zeichen kürzen, ohne relevante Informationen wegzulassen, das ist oft das Problem. Finde ich interessant.

Guck mal da, der Captain.
Die Schwierigkeit dabei ist natürlich stark abhängig von dem verwendeten Begriff. Dinge, die eigentlich nur „definiert“ werden müssen, wie z.B. mein Twick zu Molar, bereiten keine großen Probleme, schwierig wird es aber dann, wenn man ganze Kunstrichtungen wie Dadaismus in 140 Zeichen umschreiben will. Das man dann nicht alle Informationen unterbringen kann, ist selbstverständlich – es stellt sich dann jedoch die Frage, welche Informationen sind entscheidend und charakteristisch?
Jeder hat natürlich andere Prioritäten, aber mich fasziniert auch die Auswahl der zu erklärenden Begriffe. Besonders interessant sind dann die Worte, die eigentlich jeder schon mal gehört hat, aber auf Nachfrage man keine Erklärung bekommt. Solche Begriffe zu finden und zu erklären, macht besonderen Spaß. Wie z.B. die Lofoten – hat sicherlich jeder bereits mal gehört, aber was oder wo sind die noch gleich?
Letzten Endes „bildet“ Twick.it sogar den Autor des Beitrages oft selbst. Denn sobald man nach Information recherchiert und den Twick verbal formt, prägen sich einige Fakten sehr gut ein. Diesen Bildungsfaktor sollte man nicht unterschätzen als netten Nebeneffekt. Um mal wieder beim Beispiel zu bleiben: Wo die Lofoten liegen, werde ich nicht so schnell vergessen…
Du scheinst kein bestimmtes Themengebiet zu bevorzugen, sondern schreibst Erklärungen über Gott und die Welt. Wie kommt ein studierter Zahnmechaniker dazu, Figuren aus den Asterix-Comics wie Gutemine zu erklären? Weiterlesen>>
Schlagwörter:Feedback, Nutzer
Weniger ist mehr. Dass dies gilt, zeigen über 10.000 Kurzerklärungen bei Twick.it. Nun haben wir speziell für den Erklärmaschinen-Besuch übers Handy ein wenig aufgeräumt. Wer Twick.it bisher von unterwegs ansurfte, tat sich mit der Navigation und dem Aufbau der Seite vielleicht noch ein wenig schwer. Diese Zeiten sind vorbei.
Ab sofort erreicht ihr unter http://m.twick.it (ja, „m“ wie „mobil“) die mobile Webseite. Diese fürs Handy optimierte Seite kommt ein wenig abgespeckter daher. Nicht jede Funktion ist dort zu finden. Aber keine Angst; alles Wichtige ist auch auf der Handy-Seite vorhanden. Ihr könnt nach Erklärungen suchen, bewerten und auch selbst Twicks schreiben.
Achtung, nicht ganz unwichtig: Euer Browser merkt sich, dass ihr zur mobilen Webseite gewechselt seid und ruft diese bei jedem weiteren Besuch auf. Um wieder zurück zu gelangen, klickt bei der mobilen Webseite unten auf "Mobile Version verlassen".
Wie immer macht gucken mehr Spaß als lesen. Deshalb zeigen wir euch die neue Seite nun in einem kleinen Film:
Vielen Dank auch an die Beta-Tester und ihr Feedback. Solltet ihr noch Fehler finden oder Verbesserungsvorschläge haben, würden wir uns freuen, wenn ihr euch bei uns melden würdet.
Viel Spaß beim „Wissen to go“.
P.S.: Eine Handy-App ist auch in Planung. Gerade bastelt ein User an einer Applikation für Android-Handys. Und wer weiß, vielleicht folgt auch schon bald die iPhone-App.
Schlagwörter:Android, Handy, iPhone, mobile Webseite, mobiles Internet, Mobiltelefon
Das wichtigste zu Beginn: Bei Twick.it dürft ihr natürlich erklären, was ihr wollt. Trotzdem stellt sich manchmal die Frage. welche Themen man selbst erklären kann. Die Idee der mittlerweile eingestellten Aktionswoche war ja die, zu zeigen, dass man keinen Doktor-Titel benötigt, um Experte für ein Thema zu sein. Jeder hat sein Steckenpferd. Als Ideengeber hier einige Ideen, die für für weitere Aktionswochen gehabt hätten: Weiterlesen>>
Schlagwörter:Ideen
Das Henne-Ei-Problem einer Mitmach-Enzyklopädie
Als frischgebackene Web 2.0-Enzyklopädie hat Twick.it ein scheinbar unlösbares Problem: Neue Nutzer (Hennen) suchen nach Erklärungen (Eier), aber wenn sie keine Eier finden, laufen die Hennen davon. Wie können wir also die produktiven Hennen bei der Stange halten, während wir mühsam ein Ei nach dem anderen ins Twick.it Nestchen legen? Um dieses Rätsel zu lösen, sind wir nach Bremen gefahren und haben den Unternehmensberater und Web 2.0-Experten Peter Kruse besucht. In den Video-Interviews erklärt Peter Kruse den Unterschied zwischen Wikipedia und Twick.it, warum das Prinzip der Erklärmaschine für Unternehmen interessant sein könnte und was Autogenes Training damit zu tun hat. Viel Spaß.
Alltagsnutzen statt Wahrheit
Während bei Wikipedia objektive Maßstäbe und qualitative Richtlinien (die brühmt-berüchtigten Relevanzkriterien) angewandt werden, steht bei Twick.it der Alltagsnutzen im Fokus. Bei uns entscheiden nicht die Administratoren, sondern die Community, was nützlich ist und was nicht. Während bei der Wikipedia also der traditionelle Experte, der Wissenschaftler, gefragt ist, kommt bei Twick.it auch der Alltagsexperte zu Wort. Jeder erklärt genau das, was er weiß – sein Hobby, Fachbegriffe aus seiner Branche oder die Lieblingsplätze in seiner Stadt. Peter Kruse hat diesen zentralen Unterschied zwischen Wikipedia und Twick.it sehr treffend formuliert: „Ihr müsst nicht wahr sein, ihr müsst nützlich sein.“ Weiterlesen>>
Schlagwörter:Alltagsexperten, Alltagsnutzen, Peter Kruse, Relevanz, Web 2.0, Wikipedia
Achtung! Das Thema dieses Blog-Artikels ist technisch. Sehr technisch. Wenn du mit Programmierung nichts am Hut hast, dann kannst du diesen Beitrag überspringen. Ausnahmsweise. Ab ins Freibad!
OK, Kollegen, nun sind wir also unter uns. Als Programmierer kennst du ja sicherlich schon unsere API. Mit dieser offenen Programmierschnittstelle ist es möglich, auf die Daten der Erklärmaschine zuzugreifen und selbst Applikationen zu schreiben.
Nun gibt es gleich zwei Neuigkeiten. Erstens experimentieren wir gerade mit der Geokodierung von Twicks und möchten diese Funktion gerne über die API freigeben und zweitens können PHP-Programmierer nun Wrapper-Klassen nutzen, um uns noch einfacher anzuzapfen.
Geokodierung
Seit kurzem werden die Themen bei Twick.it mit Geokoordinaten (Längen- und Breitengrad) versehen. Diese Funktion befindet sich zwar noch in einem frühen Beta-Stadium, aber ihr könnt trotzdem schon drauf zugreifen. Die Rückgaben der Funktions-Aufrufe liefern dazu sowohl im XML- als auch im JSON-Format einen Geo-Block, der Längen- und Breitengrad als Bogenmaß angibt.
Auch eine neue Funktion find_topics_nearby gibt es. Der Sinn dieser Funktion ist schnell erklärt: Ihr übergebt dem Aufruf eure eigene Position und bekommt Themen, die sich in der Nähe befinden. Einzelheiten und ein Beispiel findet ihr wie immer in der API-Dokumentation. Weiterlesen>>
Schlagwörter:API, Geokodierung, PHP, Programmierschnittstelle, Wrapper


