Am 15. Dezember 2009 um 13.15 Uhr war es soweit: Markus und ich hatten unser erstes Radio-Interview über Twick.it. Genau 9 Minuten später war es auch schon wieder vorbei, da der Kollege mit den Lokalnachrichten übernehmen musste. Na toll! Jetzt werden unsere mühsam einstudierten Zitate von Reporterin Anne Krüger auf eineinhalb Minuten gekürzt. Aber damit haben echte Twickaner wie wir ja kein Problem. Immerhin heißt unser Slogan „Komm auf den Punkt“ und nicht „Rede um den heißen Brei“.
Anne Krüger begrüßte uns sehr freundlich und nahm sich Zeit, uns die Technik in ihrem gemütlichen Aufnahmestudio zu erklären. Dann ging es ans Eingemachte: Kopfhörer auf, Mikrophon ranziehen, noch einmal tief durchatmen. Voller Spannung erwarteten wir die erste Frage: „Was ist die Idee von Klick.it?“ „…“
Nervöses Lachen, das Eis war gebrochen. Selbst erfahrene Radio-Reporter machen also Fehler. Aber wie beschreibt man eine Internet-Enzyklopädie ohne Zugriff auf das Internet? Wie beschreibt man Twick.it ohne die Worte Wikipedia und Twitter? Wie viele Zuhörer von Radio Siegen haben überhaupt eine Ahnung, was Wikipedia und Twitter, was Web 2.0 und StudiVZ sind?
Anfahrtsbeschreibung über den Äther
Wir haben Twick.it also vollkommen unbedarft in unseren eigenen Worten beschrieben. Ich durfte anfangen: „Es ist eine Erklärmaschine im Internet, bei der jeder mitmachen darf und beliebige Themen in 140 Zeichen, also nicht länger als eine SMS, beschreiben darf.“ Markus ergänzte: „Jeder kann sich unter W-W-W–Erklär-Minus-Maschine-Punkt-D-E anmelden.“ Ein kluger Schachzug! Hatten wir uns doch im Vorfeld überlegt, dass der Begriff „Erklärmaschine“ für Uneingeweihte sicher prägnanter ist, als Crickit oder Clickit oder Wicked.de. Um die Funktionsweise zu beschreiben, nahm sich Markus als anschauliches Beispiel Radio Siegen vor, dass er selbst in weiser Voraussicht beschrieben hatte und lass seinen Twick vor. Danach nahm ich wieder den Ball auf und beschrieb die Möglichkeit, einen Link zu setzen, sowie die automatische Vernetzung verwandter Themen – im Fall von Siegen zum Beispiel den Hübbelbummler.
Auch was für ältere Menschen?
Bei der Frage nach der Bedienung bohrte Anne Krüger noch mal nach: „Wie funktioniert das Mitmachen?“ Unsere Antwort: „Eine Erklärung in Twick.it ist so einfach wie eine SMS zu schreiben.“ Immerhin gehört meine Mutter zu den aktivsten Twickern und die hat die 60 bereits überschritten. Bei der Frage nach dem regionalen Bezug gerieten wir etwas ins Stocken. Twick.it hat zwar in Siegen das Licht der virtuellen Welt erblickt, aber ansonsten ist es als Internetplattform natürlich international ausgerichtet. Zu guter Letzt wollte unsere Interviewpartnerin noch wissen, ob wir vorhaben, genauso erfolgreich zu werden wie die StudiVZ-Gründer. Hier mussten wir energisch protestieren. Immerhin ist StudiVZ nur eine gelungene Kopie eines funktionierenden amerikanischen Vorbilds, nämlich Facebook, während Twick.it eine neue Erfindung ist, die es so im Netz noch nicht gibt. Ergo wollen wir damit auch viel erfolgreicher werden als StudiVZ, aber so unser bescheidene Schlusssatz: „Alles hängt natürlich davon ab, dass viele Menschen mitmachen.“
Danke Annes herzlicher und direkter Art ist am Ende ein nettes Interview rausgekommen. Hört’s euch an. Nächsten Dienstag soll es im Radio Siegen zwischen 6 und 9 Uhr morgens ausgestrahlt werden. Ja, morgens.
Interview mit Radio Siegen
Am 15. Dezember 2009 um 13.15 Uhr war es soweit: Markus und ich hatten unser erstes Radio-Interview über Twick.it. Genau 9 Minuten später war es auch schon wieder vorbei, da der Kollege mit den Lokalnachrichten übernehmen musste. Na toll! Jetzt werden unsere mühsam einstudierten Zitate von Reporterin Anne Krüger auf eineinhalb Minuten gekürzt. Aber damit haben echte Twickaner wie wir ja kein Problem. Immerhin heißt unser Slogan „Komm auf den Punkt“ und nicht „Rede um den heißen Brei“.
Anne Krüger begrüßte uns sehr freundlich und nahm sich Zeit, uns die Technik in ihrem gemütlichen Aufnahmestudio zu erklären. Dann ging es ans Eingemachte: Kopfhörer auf, Mikrophon ranziehen, noch einmal tief durchatmen. Voller Spannung erwarteten wir die erste Frage: „Was ist die Idee von Klick.it?“ „…“
Nervöses Lachen, das Eis war gebrochen. Selbst erfahrene Radio-Reporter machen also Fehler. Aber wie beschreibt man eine Internet-Enzyklopädie ohne Zugriff auf das Internet? Wie beschreibt man Twick.it ohne die Worte Wikipedia und Twitter? Wie viele Zuhörer von Radio Siegen haben überhaupt eine Ahnung, was Wikipedia und Twitter, was Web 2.0 und StudiVZ sind?
Anfahrtsbeschreibung über den Äther
Wir haben Twick.it also vollkommen unbedarft in unseren eigenen Worten beschrieben. Ich durfte anfangen: „Es ist eine Erklärmaschine im Internet, bei der jeder mitmachen darf und beliebige Themen in 140 Zeichen, also nicht länger als eine SMS, beschreiben darf.“ Markus ergänzte: „Jeder kann sich unter W-W-W–Erklär-Minus-Maschine-Punkt-D-E anmelden.“ Ein kluger Schachzug! Hatten wir uns doch im Vorfeld überlegt, dass der Begriff „Erklärmaschine“ für Uneingeweihte sicher prägnanter ist, als Crickit oder Clickit oder Wicked.de. Um die Funktionsweise zu beschreiben, nahm sich Markus als anschauliches Beispiel „Radio Siegen“ vor, dass er selbst in weiser Voraussicht beschrieben hatte und lass seinen Twick vor. Danach nahm ich wieder den Ball auf und beschrieb die Möglichkeit, einen Link zu setzen, sowie die automatische Vernetzung verwandter Themen – im Fall von Siegen zum Beispiel den Hübbelbummler.
Auch was für ältere Menschen?
Bei der Frage nach der Bedienung bohrte Anne Krüger noch mal nach: „Wie funktioniert das Mitmachen?“ Unsere Antwort: „Eine Erklärung in Twick.it ist so einfach wie eine SMS zu schreiben.“ Immerhin gehört meine Mutter zu den aktivsten Twickern und die hat die 60 bereits überschritten. Bei der Frage nach dem regionalen Bezug gerieten wir etwas ins Stocken. Twick.it hat zwar in Siegen das Licht der virtuellen Welt erblickt, aber ansonsten ist es als Internetplattform natürlich international ausgerichtet. Zu guter Letzt wollte unsere Interviewpartnerin noch wissen, ob wir vorhaben, genauso erfolgreich zu werden wie die StudiVZ-Gründer. Hier mussten wir energisch protestieren. Immerhin ist StudiVZ nur eine gelungene Kopie eines funktionierenden amerikanischen Vorbilds, nämlich Facebook, während Twick.it eine neue Erfindung ist, die es so im Netz noch nicht gibt. Ergo wollen wir damit auch viel erfolgreicher werden als StudiVZ, aber so unser bescheidene Schlusssatz: „Alles hängt natürlich davon ab, dass viele Menschen mitmachen.“
Danke Annes herzlicher und direkter Art ist am Ende ein nettes Interview rausgekommen. Hört’s euch an. Nächsten Dienstag soll es im Radio Siegen zwischen 6 und 9 Uhr morgens ausgestrahlt werden. Ja, morgens.
UPDATE:
Den Bericht gibt es hier.
Schlagwörter:Interview, PR, Radio Siegen
Das Ergebnis kann sich hören lassen:
http://www.facebook.com/video/video.php?v=1215296943834&ref=nf
Danke Anne
Congratulations
Sehr schönes Interview, bischen langatmig. Aber die Definition gibts ja in prägnant hier zu finden
[...] Woche wurden Sean und ich zum ersten Twick.it-Pressetermin geladen. Ziel der ersten PR-Reise war das Sendestudio von Radio Siegen, wo wir geduldig Rede und [...]




